Projektarbeiten im Reich der Mitte

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Auch international tätige Unternehmen in China gehörten wieder zu den Auftraggebern der Projektarbeiten für unsere Studierenden der Fachschule für Technik.
So war Alexander Hellmann aus der FT30 an der Planung und Realisierung von Montage-/Testlinien bei „ Continental Automotive” in Jinan beteiligt. „Die Projektarbeit in China zu absolvieren war für mich eine einmalige Chance, um mich sowohl persönlich als auch beruflich weiter entwickeln zu können. Ich konnte dort einige Eindrücke sammeln und bin froh, mich dieser Herausforderung gestellt zu haben. Durch das Projekt an sich bekam ich Einblicke in die Arbeitsweise chinesischer Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen", so Hellmann. „Ein Projekt in einer anderen Sprache als der Mutterspräche durchzuführen war eine interessante Erfahrung und hat mich sowohl persönlich als auch sprachlich wachsen lassen.“
Die Projektgrupppe von Jonas Schwarzkamp, Carl Friedrich Blombach und Alexander Frittsche (FT30) erstellte für “ANDREAS STIHL Power Tools” in Qingdao Lehrpläne für das Drehen , Fräsen und Werkzeug Nachschleifen, die die Firma selbst für die theoretische Begleitung der praktischen Ausbildung nutzen will. Damit soll firmenintern die Qualität der Ausbildung verbessert und die fehlende Kooperation der ausbildenden Unternehmen und der örtlichen Berufsschulen ausgeglichen werden. Das deutsche Berufsschulsystem diente da als Vorbild.
Weitere Projektarbeiten wurden in den Unternehmen „Festo Didactic GmbH & Co. KG“ und „ZF Commercial Vehicle Steering (Shandong) Co., Ltd.“ durchgeführt. Beide Unternehmen haben ebenfalls Standorte in Jinan, der Hauptstadt der Provinz Shandong.
Während der Präsentationen wurde deutlich, dass neben den fachlichen Aufgaben auch die kulturellen Erfahrungen für die Studierenden ein wichtiger Baustein bei der Weiterqualifizierung für eine Beschäftigung im internationalen Wirtschaftsraum war.
Der Einsatz in einem chinesischen Standort eines internationalen Unternehmens ermöglichte den Studierenden die Arbeitsweise und Mentalität der chinesischen Beschäftigten kennen zu lernen. Mit diesem Wissen wird es ihnen später leichter fallen, chinesischen und asiatischen Partnern zu begegnen und angemessenen Umgang zu pflegen.
Das Leben in der chinesischen Kultur im Allgemeinen half den angehenden Technikern, deren Regeln und Eigenarten zu verstehen. Diese Kenntnisse werden ihnen ermöglichen, in Zukunft deutsche Betriebe in China kompetent zu repräsentieren.
Auch nach ihrer Rückkehr pflegen viele Studierenden die von ihnen in China aufgebauten Kontakte.
Alle Studierende bezeichneten ihren Aufenthalt in China als eine "once-in-a-lifetime"-Erfahrung.